Die 3 Phasen deiner beruflichen Neuorientierung

Wusstest du, dass jede berufliche Neuorientierung ein Prozess ist, der verschiedene Phasen durchläuft? Und dass jede dieser Phasen ihren ganz eigenen Sinn und Zweck hat?

So wie beim Türme-Bauen die einzelnen Steine nach und nach aufeinander gesetzt werden müssen, solltest du auch bei deinem beruflichen Neustart die einzelnen Teile des Prozesses nach und nach angehen. Wie erfolgreich deine Neuorientierung läuft, hängt nämlich ganz wesentlich davon ab, ob du in der jeweiligen Phase die richtigen Dinge tust. Denn in jeder Phase stehen andere Dinge im Vordergrund und auch die Herausforderungen und Chancen unterscheiden sich von Phase zu Phase.

In diesem Artikel zeige ich dir die einzelnen Phasen der beruflichen Neuorientierung und worauf es in jeder davon ankommt. Anhand typischer Gedanken und Fragen kannst du für dich selbst überprüfen, in welcher der Phasen du dich gerade befindest und was deine nächsten Schritte sein sollten. Am Ende zeige ich dir auch, was du tun kannst, wenn du ständig zwischen den Phasen hin- und herspringst oder gefühlt gleichzeitig in allen Phasen bist. Und du erfährst, welche kostenlosen Angebote ich für jede Phase für dich habe.

Phase 1: Erkenntnis

Darum geht es in dieser Phase: 

Hier steht die Überlegung im Vordergrund, ob wirklich was geändert werden muss. Dabei ist es ganz normal, an einem Tag ganz sicher zu sein, dass man sich beruflich verändern möchte, und am nächsten wieder zu schwanken und sich den bisherigen Job schönzureden. Für Menschen, die aufgrund einer Kündigung zu einem Wechsel „gezwungen“ werden, steht die Akzeptanz der Kündigung im Vordergrund. Diese ist wichtig, um den Blick nach Vorne richten zu können.

Typische Gedanken und Fragen in dieser Phase:

  • „Ist meine Situation wirklich schlimm genug, um zu wechseln?“
  • „Vielleicht wird es ja doch wieder besser.“
  • „Warum ausgerechnet ich?“
  • „Wer weiß, ob es woanders wirklich besser wäre.“
  • „Ich weiß nicht, ob ich mir einen Wechsel zutraue.“

Was du in dieser Phase tun solltest: 

Eine ehrliche Bestandsaufnahme deiner Situation machen. Was läuft gerade gut, was nicht? Warum überlegst du überhaupt, zu wechseln? Was hast du zu verlieren, was könntest du gewinnen? Wie sieht deine Zukunft aus, wenn du nichts tust? Wie sieht deine Zukunft im Idealfall aus? Am Ende solltest du ein klares Bild davon haben, wo du gerade stehst und ob du wirklich etwas verändern möchtest oder nicht.

Typische Fallstricke in dieser Phase: 

  • Sich die aktuelle Situation „schönzureden“ und negative Aspekte auszublenden.
  • Sich die aktuelle Situation „schlechtzureden“ und positive Aspekte auszublende.n
  • Die eigenen (unguten) Gefühle ignorieren.
  • Sich selbst einreden, dass man halt als Mutter keine großen Ansprüche an den Job stellen darf.
  • Sich ablenken und vor einer Entscheidung drücken.

Die Chance dieser Phase: 

Wirklich hinzuschauen, wie es dir geht. Und zu entscheiden, wie dein berufliches Leben weitergehen soll.

Phase 2: Orientierung

Darum geht es:

In dieser Phase geht es darum, ein neues Ziel zu finden. Die Entscheidung für eine Veränderung ist gefallen, aber es ist noch unklar, wohin die Reise nun gehen soll. Soll es „nur“ ein Firmenwechsel sein? Oder willst du auch einen anderen Job machen? Diese Phase kann sehr kurz sein, wenn dir dein Job grundsätzlich Spaß macht und du lediglich einen neuen Arbeitgeber brauchst. Sie kann aber auch Monate dauern, wenn du gar keine Idee hast, was dich eigentlich glücklich machen würde.

Typische Gedanken und Fragen: 

  • „Ich möchte was ändern, aber ich weiß nicht was ich ändern soll.“
  • „Ich weiß, was ich nicht mehr will. Aber was will ich stattdessen?“
  • „Wie verhindere ich, dass ich wieder im falschen Job lande?“
  • „Ich habe Angst vor dem Risiko eines Wechsels.“
  • „Wie soll ich mich jemals für irgendwas entscheiden?“

Was du in dieser Phase tun solltest: 

Dich und deine Talente besser kennenlernen. Du solltest herausfinden, was du gut kannst und was du brauchst, um im Job glücklich zu sein. Und damit meine ich nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern vor allem die inhaltlichen Wünsche an deinen Job. Außerdem solltest du genau überlegen, was für ein Arbeitgeber zu dir passt. Welche Branche sollte es sein? Welche Werte sollte die Firma vertreten? Wie muss dein Chef sein, damit du gerne zur Arbeit gehst? Am Ende dieser Phase solltest du ein genaues Zielbild von deinem Wunsch-Job haben. Dafür ist es wichtig, dass du dich intensiv mit dir selbst beschäftigst, aber auch eine gründliche Recherche zu möglichen Traumjobs machst.

Typische Fallstricke:

  • Jede Idee sofort verwerfen, weil du ein „ABER“ im Kopf hast („ABER das geht doch nicht“, „ABER das klappt doch nicht“, „ABER das ist doch zu riskant“…).
  • Sich sofort auf die erstbeste Idee stürzen, ohne zu prüfen, ob es noch andere gäbe.
  • Auf den Moment der hundertprozentigen Sicherheit warten, an dem es keinen Zweifel mehr gibt (der kommt nämlich nie!).
  • Sich nach den Erwartungen von außen richten, statt die eigenen Wünsche und Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen.

Die Chance dieser Phase: 

Herauszufinden, was dich wirklich glücklich macht und was du brauchst, um dauerhaft zufrieden im Job zu sein.

Phase 3: Umsetzung

Darum geht es: 

Nun geht es wirklich an die Umsetzung. Die Phasen 1 und 2 finden hauptsächlich in deinem Kopf statt. Bisher hast du aber noch nichts getan, was echte Konsequenzen hat. Deshalb fällt es vielen Menschen schwer, in die Umsetzungsphase zu gehen. Sie sind nämlich nun das erste Mal mit der „Gefahr“ einer echten Veränderung konfrontiert. Und die meisten Menschen mögen Veränderungen nicht besonders gerne, weil sie ihnen Angst machen. Deshalb ist das Thema dieser Phase „Mut“. Bewerbungen schreiben bedeutet, sich der Bewertung anderer auszusetzen. Ein konkretes Vertragsangebot bedeutet, dass ich mich nun wirklich entscheiden muss, ob ich meinen alten Job kündige oder nicht.

Typische Gedanken und Fragen:

  • „Wer sollte mich schon einstellen?“
  • „Ich habe keine Ahnung, wie man sich richtig bewirbt.“
  • „Wie finde ich einen geeigneten Teilzeit-Job?“
  • „Ich habe Angst vor Ablehnung.“
  • „Ich kann mich nicht gut verkaufen.“

Was du in dieser Phase tun solltest: 

Stärke dein Selbstvertrauen und mach dir klar, dass dein Mut sich lohnen wird. Finde heraus, wie der Weg zu deinem Traumjob aussieht. Sammle alle Argumente, die für dich sprechen und verpacke sie in eine überzeugende Bewerbung. Finde heraus, wie du abseits der Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen vorgehen kannst, um einen neuen Job zu finden. Werde sichtbar als ideale Kandidatin und übe, dich im Vorstellungsgespräch selbstbewusst und souverän zu präsentieren. Lerne, deine Wünsche in einer Verhandlung geschickt durchzusetzen.

Typische Fallstricke:

  • Aus Angst ewig Ausreden (er)finden, warum du jetzt noch nicht mit der Jobsuche starten kannst.
  • Den Fokus nur auf die fachlichen Qualifikationen legen, dein Selbstvertrauen aber nicht aufbauen.
  • Sich nur auf ausgeschriebene Stellen bewerben (75% aller Jobs werden nicht ausgeschrieben!).
  • Standard-Bewerbungen verschicken, die nichts von deiner Persönlichkeit zeigen.

Die Chance dieser Phase: 

Positive Rückmeldungen zu bekommen, Selbstvertrauen zu tanken und den perfekten Job für dich zu finden!

Was du tun kannst, wenn du zwischen den Phasen springst oder gefühlt gleichzeitig in allen Phasen bist

Geh zurück zum Anfang. Starte bewusst bei Phase 1 und wirf einen genauen Blick auf deine aktuelle Situation. Erst, wenn du eine klare Entscheidung für einen Wechsel getroffen hast, gehst du weiter zu Phase 2. 

Vielleicht denkst du jetzt „Wie kann ich eine Entscheidung für einen Wechsel treffen, wenn ich mein Ziel noch gar nicht kenne?“ Diesen Gedanken kann ich gut verstehen, aber er führt dich in die Irre. Du wirst dein neues Ziel nämlich nicht finden, wenn du noch keine Klarheit darüber hast, warum du eigentlich etwas ändern solltest. Menschen mögen keine Veränderung und du wirst dich selbst immer wieder sabotieren, wenn du keine ganz klare Entscheidung FÜR die Veränderung getroffen hast. 

Kostenlose Angebote für jede Phase

Mir ist es wahnsinnig wichtig, dass jede Mutter den für sie perfekten Job findet. Das weißt du, wenn du mir schon länger folgst. Deshalb gibt es für jede Phase der beruflichen Neuorientierung ein kostenloses Angebot von mir. Damit du genau die Unterstützung bekommst, die du in deiner Phase gerade brauchst!

Mein Angebot für Phase 1 (Erkenntnis): eine kostenlose Checkliste

Für Phase 1 habe ich eine Checkliste entwickelt, die dir hilft, deine aktuelle Situation klarer zu beurteilen. Du kannst sie dir hier (bitte klicken) kostenlos herunterladen.

Mein Angebot für Phase 2 (Orientierung): ein persönliches Strategiegespräch

Wenn du schon in Phase 2 bist, kannst du dich hier (bitte klicken) für ein kostenloses Strategiegespräch mit mir bewerben. Das kannst du auch tun, wenn du schon längere Zeit in Phase 1 feststeckst und dich einfach nur im Kreis drehst. Im Strategiegespräch schauen wir uns deine aktuelle Situation noch einmal genau an und entwickeln einen Schritt-für-Schritt-Plan, wie du dein Ziel erreichen kannst.

Mein Angebot für Phase 3 (Umsetzung): ein Gratis Video-Training

Du bist schon in Phase 3, kennst dein Ziel und suchst konkret nach einem neuen Job? Dann schau dir das kostenlose Video-Training an, in dem ich dir zeige, wie du einen qualifizierten Teilzeitjob findest, auch wenn kaum Teilzeitstellen ausgeschrieben sind. Hier (bitte klicken) kannst du dich dafür anmelden.

Fazit

Jede Veränderung durchläuft mehrere Phasen. Es ist ganz normal, zwischendurch zu schwanken, den Mut zu verlieren oder sich komplett überfordert zu fühlen. Wichtig ist, dass du genau dann dranbleibst! Denn deine Lebenszeit ist zu wertvoll, um sie dauerhaft im falschen Job zu verbringen.

Und wenn du Unterstützung brauchst, bin ich für dich da!
Deine Anke

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